Malvinas Argentinas oder British Falkland?
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| Blick auf Puerto Madryn |
Puerto Madryn, 2. April 2013. Meinen letzten Urlaubstag in Patagonien verbringe ich am Strand: Barfuß und und in meinem dicken Alpaca-Pullover. Ein langer Strandspaziergang führt mich vom Zentrum der Stadt weg in die stille Ferienhaussiedlung. Ab und zu setze ich mich in eine Düne und schaue einfach nur aufs Wasser. Plötzlich spricht ein älterer Mann mich an: "Ist Cristina schon gekommen?" "Wie, Cristina?", sage ich. "Um 12.00 Uhr soll Cristina kommen, ist sie schon da?" Ich sage, ich hätte keine Ahnung. Der Mann geht eilig weiter Richtung Zentrum. Heute ist der Gedenktag für die Gefallenen in dem Krieg um die Falklandinseln oder Malvinas 1982. Der Krieg damals war eine Propagandaaktion, das Land wollte von den inneren Problemen ablenken, ein Nationalbewusstsein heraufbeschwören.
In Argentinien werden Straßen heute Malvinas Argentinas benannt. Und auf offiziellen Karten sind sie als argentinisches Staatsgebiet verzeichnet.
Cristina kommt also nach Puerto Madryn, um über diese Inselgruppe im Südatlantik zu sprechen. Und ich mache einen Strandspaziergang und versuche meinen letzten Urlaubstag zu genießen. Den Auftritt der Präsidentin habe ich leider verpasst.
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