10.00 Uhr. Über die Bahngleise. 1, 2 cuadras. Rechts. 1
cuadra. Auf den Bus warten. Er kommt: 343. Ich strecke den Arm aus. Quiiietsch.
Er hält. Ich steige ein, sage: „Liniers“ zum Fahrer. Halte meine sube an den kleinen Kartenleser.
Piiiiep.
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| Einer der vielen colectivos in Buenos Aires |
Ich stolpere durch den Bus. Der colectivo holpert los und ich falle hinten
auf einen Sitz. Es geht durch Lourdes, San Martin und weiter. Bald
muss ich aussteigen. Ich schaue durchs Fenster. Alles sieht gleich aus. Wo sind
die Bahnschienen? Gehupe. Slalomfahren. Plötzlich: Schienen. „!?Permiso!?“ Ich
drängele zur Tür, versuche dabei das Gleichgewicht zu halten. Drücke auf den
Halteknopf. Die Türen öffnen sich. Der Bus hält. Ich springe hinaus. Nun die Gleise
überqueren. Nicht über die Schienen stolpern. Haltestelle suchen. Da! Der
Laternenpfahl. Ein Zettel klebt drauf: 172. Warten. 172 kommt. Der über Barrio Marina? Ja. Ich halte meinen Arm hinaus. Steige ein. „Aribeños.“ Sage
ich. „!?Aribeños!?“ Murmelt der Fahrer. Egal. Ich halte die sube an den Kartenleser. Der
colectivo holpert durch Ciudadela. Holpert hinaus. Wir biegen auf die Avenida Camino
de Cintura. Ich drücke auf den Halteknopf. Die Türen gehen auf. Der Bus hält.
Ich springe hinaus. Und stehe am Straßenrand. Etwa 15m breit. Sand. Ich warte
bis keine Autos mehr kommen und schaffe es zunächst bis zum Mittelstreifen.
Dann ganz hinüber. 2 Minuten Fußweg und ich bin in La Paloma.

