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Dienstag, 9. April 2013

Postkarte vom Meer und ein Osterbild

In Argentinien war gerade ein langes Wochenende, Ostern, Gedenktag für die Opfer des Krieges um die Malvinas, Brückentag: 6 Tage kamen da zusammen. 
Grund genug, Buenos Aires noch einmal "chao" zu sagen und noch mehr Ecken in Argentinien kennen zu lernen. Mein Reiseziel war Puerto Madryn, 20h-Busfahrt von der argentinischen Hauptstadt entfernt liegt die Stadt an der Küste Patagoniens. Die Haupteinnahmequelle ist der Tourismus. Hauptattraktion: Die Wale. "Zwischen Juni und Dezember ist es schwierig keine Wale zu sehen. Da liegt man nachts in seinem Bett und hört die Tiere draußen. In dieser Zeit ist alles voll von den Walen."
Meine Reisezeit war März/April. Und die Tiere, die ich sah, waren keine Wale, sondern Pinguine, Orkas und Seeelefanten. 
Wer Lust hat, etwas über meinen Ausflug von den Seeelefanten von Punta Ninfas zu lesen, klick: hier
Wer sich gerne ein Osterfoto aus der Hafenstadt ansehen möchte, klick: hier.
auf dem Weg nach Punta Tombo, zur größten Kolonie der Magellan-Pinguine der Welt

Samstag, 16. Februar 2013

Chaos

Abfahrtsbereich der Plataforma 46 von Retiro
Es ist der Freitag vom Karnevalswochenende und ich bin im grossen terminal von Retiro - dem riesigen Busbahnhof von Buenos Aires. Das Terminal ist brechendvoll an diesem langen Wochenende. Ich kann kaum durch die Menge durchkommen - Und um 20.30 Uhr soll mein Micro nach San Rafael abfahren. Es ist 20.20 Uhr und ich habe keine Ahnung an welcher der ueber 60 plataformas der Bus faehrt. Weder der Sicherheitsmensch, der Mann vom Zeitungsstand noch die elektronische Anzeigentafel kann mir weiterhelfen. Der Bus scheint nicht zu existieren. 20.26 Uhr: Das einzige, was mir uebrig bleibt, ist zur Information zu sprinten, die sich ganz am Anfang ds Terminals befindet. Mit meinem 15 Kilo-Rucksack auf dem Ruecken, einem Schlafsack und einem kleineren Rucksack in der Hand, laufe ich los. Der Mann von der Information telefoniert noch seelenruhig mit einem Kollegen, kann mir dann endlich sagen, dass ich zwischen den plataformas 37-51 Ausschau halten muss.Ich sprinte den ganzen Weg wieder zurueck. Auf den elektronischen Anzeigentafeln existiert mein Bus immer noch nicht, als ich um 20.35 Uhr eine Frau entdecke, die den selben Bus sucht. Wir sprechen mit einem Mann von dem Busunternehmen, der uns sagt, dass dieser Bus noch gar nicht angekommen ist. Total verschwitzt und mit hochrotem Kopf beginne ich mich zu entspannen. Also nicht verpasst. Ploetzlich spricht mich jemand von hinten an: Ayelén. Ihr Bus sollte schon um 19.50 Uhr gehen. Es ist bereits 21.00 Uhr. Ayelén spielt das Spiel: "Eine der naechsten 6 Lautsprecherdurchsagen ist mein Bus". Dieses Spiel spielt sie jetzt seit einer Stunde.Wir unterhalten uns ein wenig, bejammern und bemitleiden uns gegenseitig. Um 21.40 Uhr springt Ayelén mit einem Mal aufgeregt in die Luft. Ihr Bus ist da. Eine halbe Stunde spaeter kann auch ich mich in meinen breiten Sitz kuscheln, die Fuesse hochlegen und den Ausblick aufs naechtliche Buenos Aires geniessen. Ab in den Urlaub!

Dienstag, 11. September 2012

Ein Tag für die Lehrer


Einige Schulbücher meiner Gastschwestern
Meine Gastschwestern müssen heute nicht in die Schule. Meine Gastmutter – eine Lehrerin – muss nicht in die Schule. Von Kollegen und Schülern hat sie kleine Geschenke bekommen, gestern schon. Und ich, ich muss heute auch nicht arbeiten. Heute ist der Dia del Maestro – Der Tag des Lehrers. In La Paloma, der Dia del „educador.
Ich arbeite erst seit  2 Wochen in der casita. Mit dem castellano hapert es noch. Die chiquis nehmen mich noch nicht ganz für voll. So richtig nützlich fühle ich mich noch nicht.
Doch eines kann ich sagen: Ich bin glücklich. La Paloma macht mir jeden Tag gute Laune.
Ich feiere den Dia del „educador“!

Samstag, 4. August 2012

Der Endspurt


Freunde treffen, Impfung, Blogeintrag, Fischbrötchen essen, zu Oma und Opa, Elb-Fähre fahren, zu den anderen Oma und Opa, die letzten Angelegenheiten mit der Versicherung klären, die anderen Freunde treffen, lesen, Fotos von den Lieben zusammen sammeln und ausdrucken, Schwarzbrot mümmeln, sich an das Schulspanisch erinnern, an die Nordsee, den Onkel treffen, Autofahren üben, Käse naschen, die Eltern beruhigen: "Ja, mir geht es gut. Ich habe keine Angst.", Vollmachten ausstellen, Ratschläge der Vorgänger einholen, Olympia gucken, auf den Kiez, Daten vom Computer speichern, sich mit anderen Freiwilligen austauschen, Abschiedsbriefe schreiben, packen. Dann die Nachricht "Du wirst die ersten 2 Wochen in einer Gastfamilie leben." Gastgeschenke besorgen.
Und irgendwie: Alltagsroutine.
Montag geht es los.
 
                                      06.10     HAM  -  HAMBURG
                                      07.15     AMS  -  AMSTERDAM
                                      10.00     AMS  -  AMSTERDAM
                                      19.05     EZE  -  BUENOS AIRES