Zu Beginn sitzen wir alle in einem Kreis und Carlos erzählt etwas zur Arbeitsweise in La Paloma. Die Kinder sollen hier die educación popular erleben. Das ist nicht das Gleiche wie die Bildung in der Schule. In der Schule lerne man mit dem Kopf, aber man müsse auch mit dem Herzen lernen. Dazu machen wir eine Übung, wir drehen uns alle nach rechts und sollen dem Vordermann den Rücken massieren, danach drehen wir uns nach links. Und dann sollen wir den Vordermann vom Vordermann massieren. Und zum Schluss uns auf den Schoß des Hintermannes setzen. Im Kreis sitzen wir da also so, als plötzlich Irena* kommt. Die Mutter eines Jungen aus La Paloma. Als sie die Situation erkennt eilt sie schnell herbei, schiebt sich dazwischen unter lautem Gelächter schaffen wir es, sie zu integrieren.
Und dann: Vorbei mit dem Spaß, es werden generelle Informationen weitergegeben, die Mütter werden zur Mitarbeit eingeladen. Die educadores erzählen, was sie mit den einzelnen Gruppen vorhaben. Die Mütter geben Anregungen, teilen Sorgen mit.
Am Ende bekommen alle einen Schokololli, den Gise und ich mit den Angelitos gemacht haben. Wir wünschen uns frohe Ostern und gehen in das 6-Tage-lange Wochenende.
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| eine Bastelarbeit im salón der Angelitos: "Frohe Ostern" |
Frohe Ostern wünsche ich Euch!
*einige Namen habe ich aufgrund von Persönlichkeitsrechten geändert

11 Mütter sind doch eine große Anzahl. Bei uns in der Schule sind es prozentual nicht mehr bei einem Elternabend. Ich kann mir schon ein bisschen die Stimmung bei euch vorstellen. Auch von uns an euch allen ein frohes Osterfest.
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